Claras Vater nannte sie oft eitel und faul: „Was aus ihr werden soll, weiß Gott…“

Das Talent seiner Tochter erkannte Friedrich Wieck frühzeitig und das Zeug zur Berühmtheit.
Mein Name schien Programm: Clara – die „Leuchtende“, „Schöne“, „Berühmte“…
Vater und Tochter starkwillig und ehrgeizig dazu! Wieck beschloss, seine Clara konsequent zu fördern. Dieser Aufgabe ordnete er fraglos alles unter. Mit Kritik war er dabei keinesfalls zimperlich, im Oktober 34 beschwerte sich Vater über mich, die gerade einmal Fünfzehnjährige: „Clara ist jetzt sehr oft so unbesonnen, herrisch, voller unvernünftigem Widerspruch, nachlässig, im höchsten Grade unfolgsam, grob, eckig, ungeschliffen, ungeheuer faul, eigensinnig eitel auf Lumpen…(…unglücklich…, wenn sie spielen soll, weil sie dann nur an das Theater denkt und – an die Herren), kurz, was aus ihr werden soll, weiß Gott…“
(Wieck an seine Frau, 29.10.1834)

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